Oster-Urlaub in der Fränkischen

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Ben, Felix, Theo, Philip, Kilian, Sina und Michi waren in der 2. Osterferienwoche in der Fränkischen auf dem Campingplatz in Morschreuth.

Während Sina und Michi schon oft in der Fränkischen waren, war es für die anderen das erste oder zumindest eines der ersten Male in der Fränkischen.

Somit konnten wir auch einige der uns bekannten Felsen nochmal besuchen, wir fanden aber auch einige neue schöne Felsen.

 

Tag 1 (Mo): Obere Gößweinsteiner

Kilian versuchte sich in Sautanz (9-), einem der bekannten Klassiker der Fränkischen. Ben hängte sich zusammen mit Michi in Katapult (9) und konnte sie auch fast klettern. Die anderen nutzten den Tag um sich an den löchrigen Fels der Fränkischen zu gewöhnen.

Tag 2 (Di): Amphietheater

Felix kletterte hier zunächst mit Philip und Sina „Die dunkle Seite“ (8-). Alle drei konnten souverän den Umlenker einhängen. Danach versuchten sie sich an einer harten 8+ die oben sogar ein Einfingerloch hatte. Eine Tour zum Zähne ausbeißen, was möglicher weise den Namen erklärt: „Ein schöner Tag zum Sterben“. Währenddessen kletterte Theo zusammen mit Kilian „Von Idioten umzingelt“ (9-) auch wenn der Name für unsere Gruppe natürlich überhaupt nicht zutreffend war. Ben wollte in „Gladiator“ (9+) hoch hinaus, sowohl was die tatsächliche Höhe, als auch den Schwierigkeitsgrad angeht. Später gesellte sich Theo zu Ben hinzu.

Michi versuchte sich derweil in seinem alten Projekt auf der gegenüberliegenden Talseite. An der Schüttersmühler Wand versuchte sich Michi erneut im Luftballondach (9), einem klassischen Rissdach, dass ursprünglich von Kurt Albert erstegangen wurde. Michi konnte es zwar nicht am Stück durchsteigen, das kann aber nicht mehr lange dauern, denn die Einzelzüge sind jetzt ausgearbeitet.

Tag 3 (Mi): Zamonien und Fuchsbau

Am Fels Zamonien gibt es einige schöne Routen im 8-ten und 9-ten Grad. Sina, Feix und Michi versuchten sich nach ihrer Aufwärmtour in „Knochensammler“ (9). Sie hatten „Fleischfresser“ (9) bereits geklettert, in der sich Theo und Ben versuchten. Philip und Felix probierten währenddessen an „König der Narren“ (8+/9-) herum und kamen mit der Erarbeitung der Lösung gut voran. Nachdem Kilian mit Leichtigkeit förmlich über „Knochensammler“ drüber gelaufen war, versuchte auch er sich im „König der Narren“.

Tag 4 (Do): Bärenschlucht

Trotz der Warnungen von Michi, wollte die Mehrheit am sonnigsten Tag der Woche ausgerechnet an die Felsen der Bärenschlucht. Während Philip und Theo sich in Roter Baron (9-) versuchten, hängte Kilian „Tant der Arroganz“ ein, eine schöne ausdauernde senkrechet Route ein. Kilian wurde diese als 1-Tages-Projekt jedoch zu schwer, weshalb Ben und Michi das Projekt so zu sagen übernahmen. Kilian schloss sich daraufhin Theo und Philip in Roter Baron an und kletterte sie kurz nach Theo.  

Tag 5 (Fr): Stempfermühler Wand

An dieser Wand waren auch die alten Hasen noch nicht gewesen. Es zeigte sich, dass sich auch hier einige schöne Routen im 8. und 9. Grad im Wald versteckt hatten. Sina und Michi kletterten Unterhaltung (9-), Kilian, Ben und Theo Voodoo (9) und Philip und Felix kletterten beide ihre erste 8+ am Fels (Jim Panze). Mit der ausgefeilten Lösung in Voodoo gelang Michi schließlich sogar noch ein Flash.

 

Damit war auch dieser Urlaub schon wieder viel zu früh zu Ende.

Die Geschichte zeigt: Wir kommen wieder :)

 

 

 

Text und Bilder: Michael Müller

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