Felstag leider ins Wasser gefallen!

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Eigentlich war der Plan gewesen an die Sylphenwand und Arena auf der Schwäbischen Alb zu fahren um ein bisschen Fels unter die Finger zu bekommen. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, sodass wir kurzerhand entschieden, nach Tübingen in die Kletterhalle zu fahren. Wir, das waren insgesamt 15 Athleten teils aus der Talentgruppe und teils aus der Leistungsgruppe. In Tübingen angekommen konnten die Athleten direkt davon profitieren, dass wir mit zwei Gruppen zusammen einen Hallenausflug gemacht hatten. Denn so hatten sie die Wahl Onsight-Training beim Bouldern zu machen, oder einen ganzen Kids-Cup zu simulieren. 

 

>> Bei einem Kids-Cup, von denen es vier im Jahr gibt, klettern die Athleten am Seil, sie Bouldern und machen Speed. Quasi ein Overall-Cup, wie es im nationalen Regelwerk heißen würde. <<

 

In unserem simulierten Kids-Cup wurde zunächst am Seil geklettert. Sina und Niklas hatte 4 Routen ausgesucht in denen die Athleten einen möglichst hohen Griff erreichen mussten. Die Routen waren anspruchsvoll ausgesucht (zwischen 7 und 9-). 

 

Danach ging es ans Speed klettern. Hier ist das Ziel, möglichst schnell am Top der Route anzukommen. Auf Kids-Cups wird im Clasic-Speed gestartet. Das bedeutet schlicht, dass es jedes Mal eine andere Route ist. Das Pendant dazu wäre das Normspeedklettern. Schließlich und das trotz Erschöpfung, durften sich unsere Athleten, wie in einem echten Kids-Cup auch, noch in 5 kniffligen Boulderproblemen versuchen. 

 

Währenddessen führte der andere Teil der Gruppe ihr Onsighttraining beim Bouldern durch. Michi hatte einige schwierige Boulder herausgesucht, die ungefähr zu dem Schwierigkeitsgrad bei Boulderwettkämpfen auf Landesebene passten. In der Gruppe gingen wir nun von Boulder zu Boulder. Nachdem der Boulder präsentiert wurde, konnten sich die Athleten überlegen, ob sie den Boulder im Flash, oder im Onsight probieren wollten. Diejenigen, die einen Onsight versuchen wollten setzten sich mit dem Rücken zur Wand hin bis sie dran waren, die anderen schauten dem ersten Starter zu. So arbeiteten wir uns durch die verschiedensten Boulder durch. Es waren Leistenboulder, Plattenboulder, Koordinativ anspruchsvolle Sprünge, Stüzboulder und Run-Ins dabei. 

 

Nur durch die kleine Mittagspause unterbrochen boulderten bzw. Kids-Cup-ten wir den ganzen Tag durch. So waren wir auch alle ganz schön geschafft als zur Abfahrt geblasen wurde. Nur Kilian, Anna und Thomas waren nicht klein zu kriegen und entschlossen sich noch etwas länger da zu bleiben.

Wir hatten einen schönen Tag in Tübingen beim Bouldern, Klettern und Speed.

 

 

Text: Michael Müller

Bilder: Michael Müller

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